Rückblick



 Rückblick, Ausblick, Jesus Freaks Halle

Was ging denn eigentlich bei den Freaks Halle so in den letzten Jahren?

In den letzten Jahren war wirklich viel los bei den Freaks. Es gab turbulente Zeiten, sehr gute Zeiten und auf jeden Fall immer spannende Zeiten! Aber fangen wir vorn an. Nachdem wir im Sommer 2014 den Laden in der Zwingerstraße angemietet hatten und nach längerer Pause wieder regelmäßige Freaks-Treffen stattfanden, überlegten wir 2015 wie wir das eigentlich als Freaks in Halle weitermachen wollen und wo wir uns sehen. Nach dem Besuch von Martin Dreyer Anfang 2016 hatten wir voll Bock und neues Feuer, die Jesus Freaks Halle als Gemeinde auszubauen. Für uns war jetzt klar: wir wollen uns auf diesen Weg mit Jesus begeben und eine eigene Gemeinde hier in Halle sein. Aber wir wussten nicht so richtig wo anzufangen ist. So konnten wir Gerd Janke als Mentor für unsere Gemeinde gewinnen. Jemand der uns unterstützt und für alle Fragen zur Seite steht. Das war im Juni 2016. Im August/September machten wir uns fleißig ans Werk und hielten Visionstreffen ab. Wir verständigten uns darüber, wie wir als Gemeinde sein wollen. Danach nahmen wir auch unsere alten Vereinsgründungspläne wieder auf und trafen uns, um an einer Satzung für den JF Halle e.V. zu basteln. Im November 2016 feierten wir 15 Jährigen Geburtstag mit einer fetten Party im Laden. Denn auch wenn es zwischendurch eine Pause gab, 15 Jahre eher hatte eine kleine Gruppe um Björn Jesus Freaks in Halle gestartet.

Das letzte Jahr - 2017

2017 starteten wir dann mit einem Klausur-Treffen um die nächsten Schritte zu planen. Im April war Gerd bei uns und hielt einen Workshop zum Thema „Grundlagen von Gemeinde“. Voll spannend. Außerdem segneten wir Louise und Johannes als Gemeindeleitung ein.

Im Mai begannen wir in den Räumen von SoliDeo mit unserer Unfug-Reihe. Wir wollten uns als Freaks mit Gott Treffen und zwar so, dass alle – auch die Kinder dabei sein konnten. Der nächste Unfug im Juni war dann schon in den Räumen von St. Georgen auf dem Bölli. Im Juli organisierten wir hier den dritten Unfug und da ging voll die Post ab. So richtig Open-Air-mäßig mit Party, Lobpreis, Musik, draußen, Workshops, Essen – als Gemeindefamilie mit vielen Gästen. Das war wirklich legendär!

Den Rest des Sommers fuhren zum Beispiel einige von uns auf das Homeward Festival – ein Festival, dass in der Nähe von Chemnitz von Jesus Freaks und anderen Leuten organisiert wird. Freakstock fand zwar nicht statt, aber der Freakstock-Spirit war hier deutlich zu fühlen.
In die neue Freaks Halle-Saison starteten wir, wie auch schon das Jahr zuvor, mit den Schwetschkestraßenfest. Wir halfen, wo wir gebraucht wurden und hatten auch einen eigenen Grillstand. Das war wirklich eine tolle Freaks-Aktion – jipie-ay-yeah!

Im Herbst musste sich Johannes aus unterschiedlichen Gründen aus der Gemeindeleitung verabschieden. Das war sehr schade, aber wir sind unheimlich dankbar, für die den Dienst, den er geleistet hat! Seitdem haben wir begonnen, weiter zu überlegen, wen wir im Leitungsteam sehen. Wer hat eine Leitungsberufung für unsere Gemeinde? Eine spannende Frage, mit der wir uns auch in den kommenden Monaten weiter beschäftigen werden.

Im Herbst ging es dann richtig mit verschiedenen Gemeindeaktionen ab: wir haben einen Flohmarkt im Laden organisiert, Sprüche im Viertel verteilt, ein Team hat am Tough-Mudder-Lauf teilgenommen, eine Maria-Installation zu Weihnachten in der Stadt platziert. Am eindrücklichsten war die „Pilot-Aktion“. Am 11.11. haben wir Sei mein Pilot am Flughafen gesungen. Das war ein Spaß! Wir haben in dieser Zeit ganz neu begonnen, offen dafür zu sein, was Jesus uns aufs Herz legt. Wir haben uns mit Prophetie beschäftigt und ganz allgemein mit dem Reden Gottes im Alltag.

Vorwärts geht’s!

Unseren Klausur-Tag im Herbst haben wir damit verbracht zu überlegen, was bei den Freaks Halle als nächstes dran ist. Wir haben uns überlegt, dass wir regelmäßige eigene Gottesdienste wollen, die Kinder-Freaks sollen mehr Raum bekommen, die Unfugs wollen wir in Form von größeren Gemeinde-Veranstaltungen 3-4mal im Jahr organisieren, wir wollen uns räumlich vergrößern, etc. Aktuell sind wir ein fester Kern von 10-15 Leuten, die gemeinsam als Jesus Freaks unterwegs sind.
Einige von den Freaks sind ganz fleißig bei den Nightbirds dabei. Jeden zweiten Samstag im Monat gehen sie nachts raus und verteilen Wasser, Kaffee und Tee an Menschen, die nachts in der Stadt unterwegs sind.

Seit Weihnachten befinden wir uns nun auch endlich in der Vereinsgründung! Juhu! Was für ein Meilenstein!

Wir sind so dankbar für alle die uns auf unserem Weg begleitet haben und noch begleiten! Es ist so cool, was man gemeinsam mit Gott reißen kann!



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